Grundlagen

Woher kommen Website-Besucher?

Suche Verweise Werbung
Die Quellen von Website-Besuchern im Ueberblick
Besucherquellen Vier Wege führen auf eine Website — drei davon brauchen Zeit.

Jeder Aufruf deiner Website hat eine Vorgeschichte. Jemand hat etwas gesucht, sich an dich erinnert, einem Link gefolgt oder auf eine Anzeige geklickt. In jeder Statistik lassen sich diese Vorgeschichten auf vier Quellen zurückführen, und jede verhält sich anders: Sie unterscheiden sich darin, wie lange sie bis zum ersten Besucher brauchen, wie verlässlich sie nachliefern und was sie dich kosten. Wer weiß, welche Quelle was leistet, kann besser entscheiden, wo sich Aufwand lohnt — und wo Geduld allein nicht weiterhilft.

Die vier Quellen im Vergleich

Statistikprogramme sortieren jeden Zugriff in eine dieser Schubladen. Die Begriffe unterscheiden sich je nach Werkzeug, gemeint ist überall dasselbe.

Suchmaschinen — langsam, aber dauerhaft

Jemand tippt eine Frage ein und findet deine Seite unter den Ergebnissen. Diese Besucher sind die wertvollsten, weil sie mit einer klaren Absicht kommen. Der Haken ist der Zeitraum: Von der ersten Veröffentlichung bis zu nennenswerten Zugriffen vergehen üblicherweise Monate, bei umkämpften Themen länger. Dafür versiegt die Quelle nicht, wenn du aufhörst zu zahlen.

Direktaufrufe — setzen voraus, dass man dich kennt

Die Adresse wird direkt eingetippt oder aus den Lesezeichen geholt. Das ist die Quelle, die Bekanntheit widerspiegelt. Sie lässt sich nicht kurzfristig steigern — sie wächst als Folge von allem anderen. In der Statistik landet hier übrigens auch, was sich technisch nicht zuordnen lässt, etwa Klicks aus einem Mailprogramm.

Verweise — du bist darauf angewiesen, dass andere verlinken

Ein Link auf einer fremden Seite, in einem Forum oder in einem sozialen Netzwerk. Ein guter Verweis kann viel bringen, aber du hast es nicht in der Hand: Ob jemand verlinkt, entscheidet er, nicht du. Als planbare Quelle taugt das deshalb selten.

Werbung — die einzige Quelle, die du steuerst

Hier bestimmst du, wann es losgeht und wie viel ankommt. Bezahlte Besucher sind sofort da, in der gebuchten Menge und aus dem gewählten Sprachraum. Der Unterschied zu den anderen drei: Die Quelle läuft, solange du buchst, und hört danach auf. Genau deshalb ist sie kein Ersatz für die anderen, sondern das Mittel für die Zeit, in der die anderen noch nicht tragen.

Was in der Statistik eigentlich gezählt wird

Bevor du Zahlen vergleichst, lohnt ein Blick darauf, was hinter ihnen steht. Drei Begriffe werden ständig verwechselt:

  • Aufruf — eine einzelne geöffnete Seite. Wer fünf Unterseiten ansieht, erzeugt fünf Aufrufe.
  • Sitzung — ein zusammenhängender Besuch. Die fünf Aufrufe von oben sind eine Sitzung.
  • Nutzer — ein wiedererkannter Mensch. Kommt er morgen wieder, sind es zwei Sitzungen, aber ein Nutzer.

Wer Angebote vergleicht, sollte deshalb genau hinsehen, welche dieser Größen gemeint ist. Bei uns sind es Besucher im Sinne von Sitzungen — nicht Aufrufe, die sich durch mehrfaches Blättern beliebig vervielfachen ließen.

Was gekaufte Besucher leisten und was nicht

Sie bringen Menschen auf deine Seite, die dein Angebot sonst nie gesehen hätten — verlässlich, in planbarer Menge, ohne Wartezeit. Das ist viel wert, wenn eine Seite neu ist oder ein Angebot bekannt werden soll.

Was sie nicht leisten: Sie verbessern deine Position bei Google nicht direkt, und sie machen aus einem unklaren Angebot kein überzeugendes. Die Seite selbst muss die Arbeit tun, sobald der Besucher da ist. Anders gesagt: Werbung füllt den Raum, aber sprechen musst du selbst.

Kurz zusammengefasst

  • Vier Quellen: Suche, Direktaufrufe, Verweise, Werbung
  • Drei davon brauchen Zeit oder hängen von anderen ab
  • Werbung ist die einzige planbare — und wirkt sofort
  • Aufruf, Sitzung und Nutzer sind drei verschiedene Zahlen
  • Was nach dem Klick passiert, entscheidet die Seite selbst

Häufig gefragt

Fragen zu Website-Besuchern

Welche Quelle bringt am schnellsten Website-Besucher?
Werbung — sie ist die einzige, die sofort liefert. Suchmaschinen brauchen Monate, Direktaufrufe setzen Bekanntheit voraus, Verweise hängen von anderen ab. Dafür hört Werbung auf, sobald die gebuchte Menge abgearbeitet ist.
Wie viele Website-Besucher braucht eine Seite?
Das hängt daran, was sie leisten soll. Eine Seite, die auf 100 Besucher zwei Anfragen bekommt, hat ein besseres Verhältnis als eine mit 5.000 Besuchern ohne Anfrage. Die nützlichere Frage lautet deshalb nicht „wie viele?“, sondern „wie viele davon tun, was ich möchte?“
Sind gekaufte Besucher dasselbe wie Besucher aus Google?
Technisch ja — es sind Menschen, die deine Seite aufrufen. Der Unterschied liegt in der Absicht: Wer aus der Suche kommt, hat eine konkrete Frage. Wer über Werbung kommt, hat dein Angebot gesehen und war neugierig genug zu klicken. Das ist eine schwächere, aber echte Absicht.
Warum zeigt meine Statistik weniger Besucher an?
Weil Analytics-Werkzeuge auf JavaScript und Cookies angewiesen sind. Werbeblocker, abgelehnte Einwilligungen und strenge Browsereinstellungen sorgen dafür, dass ein Teil der Aufrufe dort nie ankommt. Eine Abweichung nach unten ist normal.
Kann ich Website-Besucher einfach kaufen?
Ja, das ist genau das, was wir anbieten. Du wählst eine Menge, gibst deine Adresse an und die Auslieferung startet. Wichtig ist nur, dass die Seite dahinter bereit ist — sonst kommen die Besucher an und gehen sofort wieder.

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