Vor der Buchung
Ist deine Website bereit für Besucher?
Werbung bringt Menschen auf deine Website. Was danach passiert, entscheidet die Seite selbst — und zwar in den ersten Sekunden. Das ist keine Kleinigkeit am Rande: Bei den meisten Werbeformen wird ein Besucher erst dann gewertet, wenn er eine Mindestzeit auf deiner Seite bleibt. Eine Seite, die zu lange lädt oder auf dem Handy unbrauchbar ist, verliert die Leute also genau in dem Zeitfenster, in dem gezählt wird. Der gute Teil daran: Diese Besucher kosten dich nichts. Der weniger gute: Deine Buchung braucht dann spürbar länger, bis sie abgearbeitet ist — und die Menschen, die du erreichen wolltest, waren da und sind wieder weg.
Warum der Mindestaufenthalt hier alles ändert
Bei BannerKlicks zählt ein Klick erst nach 20 Sekunden auf deiner Website, bei Premium-BannerKlicks nach 30, bei E-Mail-Werbung nach 10. Diese Regel schützt dich vor Fehlklicks — sie macht aber auch die Geschwindigkeit deiner Seite zu einem Faktor, den du besser vorher klärst als hinterher.
Rechne es einmal durch: Wenn deine Seite drei Sekunden bis zur ersten lesbaren Zeile braucht, bleiben dem Besucher bei 20 Sekunden Mindestaufenthalt noch 17, um überzeugt zu werden. Lädt sie in einer Sekunde, sind es 19. Der Unterschied klingt klein, entscheidet aber genau in der Phase, in der die meisten abspringen.
Die drei Punkte, die wirklich zählen
1. Ladezeit
Der häufigste Bremsklotz sind unkomprimierte Bilder — ein Foto direkt aus der Kamera ist schnell zehnmal größer als nötig. Danach kommen Schriftarten und Skripte, die von fremden Servern nachgeladen werden. Ein Test über das Mobilfunknetz statt über WLAN zeigt dir in zehn Sekunden, wo du stehst.
2. Die Ansicht auf dem Handy
Ruf deine Seite auf dem eigenen Telefon auf und achte auf drei Dinge: Lässt sich der Text ohne Zoom lesen? Sind Schaltflächen mit dem Daumen zu treffen? Muss irgendwo seitlich gescrollt werden? Wenn eine dieser Fragen mit Nein beantwortet wird, lohnt sich die Korrektur vor der Buchung mehr als jede Budgeterhöhung danach.
3. Technische Sperren
Manche Seiten verbieten es, innerhalb einer anderen dargestellt zu werden — durch ein Framekiller-Skript, durch X-Frame-Options oder durch eine Content-Security-Policy mit frame-ancestors. Bei einem Teil der Werbeformen läuft die Auslieferung genau über diese Einbindung. Ist sie gesperrt, kommt gar nichts an. Das ist der einzige Punkt auf dieser Liste, der eine Kampagne vollständig verhindern kann — und der am seltensten auffällt, weil im Alltag alles normal aussieht.
Der Selbsttest in einer Minute
- Seite auf dem Handy über Mobilfunk aufrufen — steht nach zwei Sekunden etwas Lesbares da?
- Ist auf den ersten Blick erkennbar, was angeboten wird?
- Gibt es eine klare nächste Handlung — kaufen, anfragen, anrufen?
- Verdeckt das Einwilligungsbanner den halben Bildschirm?
- Lässt sich alles mit dem Daumen bedienen?
Was du getrost ignorieren kannst
Nicht jeder Hinweis aus einem Testwerkzeug ist es wert, dass du dich damit aufhältst. Eine Bewertung von 100 Punkten braucht niemand, und ob die Seite in 0,8 oder 1,2 Sekunden lädt, merkt kein Besucher. Auch ein perfekt gestaltetes Design ist keine Voraussetzung — verständlich schlägt schön. Kritisch sind nur die Dinge, die den Besucher aufhalten oder die Auslieferung blockieren.
Kurz zusammengefasst
- Gewertet wird erst nach dem Mindestaufenthalt — die Seite muss ihn überstehen
- Zwei Sekunden bis zur ersten lesbaren Zeile sind ein guter Richtwert
- Die Mehrheit kommt über das Handy, also dort testen
- Framekiller und X-Frame-Options können die Auslieferung ganz verhindern
- Im Zweifel vorher fragen — wir sehen kurz nach
Häufig gefragt
Fragen zur Vorbereitung
Wie schnell muss meine Website laden?
Reicht es, wenn die Seite am Rechner gut aussieht?
Was ist ein Framekiller?
Muss ich mein Einwilligungsbanner ändern?
Kann ich das vorher prüfen lassen?
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Passende Fragen dazu
Technik geprüft — woran es jetzt noch hängt
Wenn Ladezeit, Handyansicht und Freigabe stimmen, steht der Buchung nichts mehr im Weg. Und falls du beim dritten Punkt unsicher bist: Schick uns die Adresse, wir sehen vorher nach.