Einstellung

Was bedeutet die Reloadsperre?

12 / 24 / 48 Stunden Steuert Streuung und Tempo Bei jeder Buchung wählbar
Reloadsperre bei Werbekampagnen erklaert
Reloadsperre Wie oft derselbe Nutzer erneut gezählt werden darf.

Die Reloadsperre ist die unscheinbarste Einstellung im Buchungsprozess — und eine der wirkungsvollsten. Sie legt fest, wie viele Stunden vergehen müssen, bevor derselbe Nutzer für deine Kampagne erneut gezählt werden darf. Ohne eine solche Sperre könnte eine Handvoll Menschen deine komplette Buchung aufbrauchen, indem sie mehrfach am Tag auf denselben Seiten unterwegs sind. Mit ihr steuerst du, ob du lieber viele verschiedene Menschen einmal erreichst oder wenige dafür mehrfach. Beides kann richtig sein — es kommt darauf an, was du vorhast.

Was die drei Stufen praktisch bedeuten

Stell dir einen Nutzer vor, der mehrmals täglich auf Seiten des Netzwerks unterwegs ist. Wie oft er deine Kampagne zu sehen bekommt und wie oft das gezählt wird, hängt allein an dieser Einstellung.

12 Stunden — zügige Auslieferung

Derselbe Nutzer kann zweimal am Tag gezählt werden. Dadurch ist deine Menge am schnellsten abgearbeitet. Du erreichst insgesamt weniger verschiedene Menschen, diese aber öfter — sinnvoll, wenn es schnell gehen soll oder wenn Wiedererkennung das Ziel ist.

24 Stunden — der Mittelweg

Einmal pro Tag und Nutzer. Die gebräuchlichste Einstellung, weil sie Streuung und Wiederholung ausbalanciert. Wenn du unsicher bist, ist das die vernünftige Wahl.

48 Stunden — maximale Streuung

Alle zwei Tage einmal pro Nutzer. Damit geht deine gebuchte Menge an die größtmögliche Zahl verschiedener Menschen. Die Auslieferung streckt sich dadurch über einen längeren Zeitraum. Die richtige Wahl, wenn du neue Interessenten suchst statt bestehende zu erinnern.

Der Zusammenhang mit dem Preis

Anders als viele erwarten sind kurze Sperren die teureren: 12 Stunden kosten etwas mehr als 24, und 24 mehr als 48. Bezahlt wird hier also nicht die Streuung, sondern das Tempo — bei einer kurzen Sperre ist deine Menge deutlich schneller abgearbeitet.

Der Abstand zwischen den Stufen ist bewusst klein gehalten. Du sollst nach dem Ziel deiner Kampagne entscheiden können und nicht nach dem Budget. Die gebuchte Menge bekommst du in jedem Fall vollständig — eine 48-Stunden-Sperre zieht die Auslieferung nur über einen längeren Zeitraum.

Kurz zusammengefasst

  • Neue Zielgruppe erschließen, größte Streuung: 48 Stunden
  • Ausgewogene Standardkampagne: 24 Stunden
  • Schnelle Auslieferung, Wiedererkennung aufbauen: 12 Stunden
  • Die Menge bleibt immer gleich — nur Verteilung und Tempo ändern sich

Häufig gefragt

Fragen zur Reloadsperre

Welche Reloadsperre soll ich wählen?
Für maximale Streuung 48 Stunden, für einen Mittelweg 24 Stunden. 12 Stunden lohnen sich, wenn Wiederholung gewollt ist — etwa beim Aufbau von Wiedererkennung.
Bekomme ich bei längerer Sperre weniger Leistung?
Nein. Die gebuchte Menge wird in jedem Fall vollständig ausgeliefert. Eine längere Sperre verteilt sie nur auf mehr verschiedene Nutzer — und streckt die Auslieferung dadurch über einen längeren Zeitraum.
Kostet eine längere Sperre mehr?
Nein, im Gegenteil: 48 Stunden sind etwas günstiger als 12 Stunden. Kurze Sperren erlauben eine zügigere Auslieferung, und dieses Tempo schlägt sich im Preis nieder. Der Unterschied zwischen den Stufen ist bewusst klein gehalten.
Woran wird ein Nutzer wiedererkannt?
Die Zuordnung erfolgt technisch über die anfragende Verbindung. Personenbezogene Profile werden dafür nicht angelegt.

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